Wolf Biermann hat schon immer polarisiert, bis heute. Die poetische Kraft seiner Lieder hat seit über 60 Jahren für kleine und große politische Beben gesorgt. Und so ist die Musik der Ausgangspunkt, sich der Jahrhundertpersönlichkeit Biermann zu nähern. Die Kamera begleitet den 90-Jährigen bei zahlreichen Treffen mit jungen Künstler.innen, Politiker.innen sowie seiner Familie und setzt die gewonnenen Bilder in eine Collage von Zeitdokumenten, darunter bisher noch nicht veröffentlichte Archiv-Bilder. Es entsteht ein mitreißendes und sehr persönliches Kaleidoskop eines Lebens in fünf verschiedenen Versionen Deutschlands. Eine einzigartige Biografie. Mit keinem lebenden Künstler ist deutsch-deutsche Geschichte so verbunden wie mit Wolf Biermann.
Am 19. Oktober, 19 – 21.30 Uhr, Preview mit Regisseur Jens Meurer, bei freiem Eintritt
Nur mit: Anmeldung:
https://shop.freiheit.org/#!/Veranstaltung/MB7ZS
Veranstaltungsorganisation: Länderbüro Mitteldeutschland der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit
Er ist Stimme, Provokation und lebende Legende zugleich: Wolf Biermann. Seit über sechs Jahrzehnten spalten seine Lieder die Gemüter, rütteln an politischen Grundfesten und schreiben deutsche Geschichte. Der Dokumentarfilm „Biermann“ (2026) von Regisseur Jens Meurer wirft einen tiefen, ungezähmten Blick auf das monumentale Werk und die faszinierende Persönlichkeit dieses Ausnahmekünstlers. Der Film ist dabei weit mehr als eine klassische Biografie – er ist eine emotionale Zeitreise durch fünf Versionen Deutschlands. Im Zentrum steht der mittlerweile fast 90-jährige Liedermacher selbst.