Im Jahr 2030 lebt die pensionierte Schauspielerin Frau Winkler ein bitteres, von Schmerzen geprägtes Leben. Als ihre Tochter Emi ein Theaterangebot annimmt, übernimmt ein Pflegeroboter namens Pavlovich die Betreuung ihrer Mutter. Unerwarteterweise scheint sein Wissen über klassische Theaterstücke Frau Winklers Lebenswillen wieder zu wecken.
Doris Dörrie gelingt mit „Frau Winkler verlässt das Haus“ eine ebenso kluge wie berührende Tragikomödie über Trauer, familiäre Entfremdung und die Frage, was uns eigentlich menschlich macht. Die Zukunftsvision dient dabei weniger als dystopische Warnung, denn als heitere Projektionsfläche für sehr gegenwärtige Konflikte. (filmstarts.de)